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Exciting Times: Longlisted for the Women’s…
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Exciting Times: Longlisted for the Women’s Prize for Fiction 2021 (original: 2020; edição: 2021)

de Naoise Dolan (Autor)

MembrosResenhasPopularidadeAvaliação médiaMenções
2281491,237 (3.21)26
Membro:British-Section
Título:Exciting Times: Longlisted for the Women’s Prize for Fiction 2021
Autores:Naoise Dolan (Autor)
Informação:W&N (2021), 288 pages
Coleções:Sua biblioteca
Avaliação:
Etiquetas:March 2021 Fiction

Detalhes da Obra

Exciting Times de Naoise Dolan (2020)

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Mostrando 1-5 de 14 (seguinte | mostrar todas)
I read that she's been compared to Sally Rooney, and I guess that's why I dislike both their books. I found the dialogue between Ava and Julian very hard to read - they were both extremely passive-aggressive, and seemed to accept that as a normal relationship. Even when she met and supposedly fell in love with Edith, the relationship just wasn't quite believable. Shallow, not normal, people. ( )
  bobbieharv | Apr 14, 2021 |
Nach dem Studium flüchtet Ava aus Dublin nach Hongkong, wo sie einen Job als Englischlehrerin annimmt. Was sie in ihrem Leben tun will, davon hat sie keinen Plan, ganz anders als Julian, der als Banker fest im Leben zu stehen scheint. Bald zieht sie bei ihm ein, von einer klassischen Beziehung kann jedoch keine Rede sein. Sie wohnt im Gästezimmer, was die beiden jedoch nicht von gemeinsamen Nächten abhält. Sie sind ein ungewöhnliches Paar, zwischen Nähe und Distanz, immer darauf bedacht, keine rote Linie des anderen zu übertreten, jedes Wort auf die Goldwaage legend und doch vermissen sie sich, wenn Julian auf Geschäftsreisen ist. Während einer solchen lernt Ava Edith kennen, die so anders ist, sich wirklich für Ava interessiert und alles von ihr wissen möchte. Zunehmend lässt Ava sie in ihr Leben, auch wenn ihr das Interesse und bald auch die Zuneigung der Juristin komisch vorkommen. Aber womöglich hat sie nur noch nie die Erfahrung von Liebe gemacht.

Unweigerlich ist man bei Naoise Dolans Debütroman auch an eine andere irische Autorin erinnert, die in den letzten Jahren für Furore gesorgt hat. Ebenso wie Sally Rooney schreibt Dolan über eine Generation von stark verunsicherten jungen Menschen, die sich nichts mehr als funktionierende Beziehungen wünschen, aber selbst mit dem passenden Partner eher einen gemeinsamen Tanz voller Verunsicherung aufführen, als sich gelassen dem hinzugeben, was geschieht.

Ava ist die Personifizierung des Twentysomething: sie wirkt unabhängig und willensstark nach außen, ihr Leben findet gleichermaßen online wie offline statt, Image muss immer in beiden Versionen des Lebens mitgedacht werden. Freundschaften drücken sich mehr durch die Likes und Klicks aus denn durch das gemeinsame Erleben. Gedanklich steckt sie derweil in endlosen Spiralen des Überdenkens fest, Spontaneität gibt es nicht mehr, da Worte Folgen haben und jede mögliche Deutung antizipiert werden muss, bevor es dann doch zu spät ist, noch auf etwas zu reagieren. Ironie und Zynismus gehören zum Kommunikationsrepertoire, sind jedoch gleichzeitig mit für die Distanzierung von den anderen verantwortlich, die die Figuren einsam macht.

Einerseits ist die 22-Jährige nicht immer leicht auszuhalten, man wünscht ihr eine gute Portion naive Sorglosigkeit, um frei von den Gedanken zu sein und das Leben genießen zu können. Andererseits hat ihr analytischer Verstand jedoch auf einer ganz anderen Ebene wiederum einen großen Reiz. Sprache dient ihr nicht nur als Mitteilungsmedium für Inhalte, sondern markiert auch Klasse. Sie als Irin mit bescheidenem Hintergrund unterscheidet sich dramatisch von Julian, der Eton und Oxford besuchte und mit seinem Job im Finanzsektor auch finanziell zum oberen gesellschaftlichen Ende zählt. Beide wiederum gehören als Expats des ehemaligen Kolonialherren in Hongkong zur Oberschicht, die in einer Parallelwelt lebt und nur im Dienstleistungsbereich Berührungspunkte mit den Einheimischen hat. So kommt es auch, dass die dramatischen politischen Ereignisse der Umbrella Bewegung vor Avas Tür stattfinden, ohne dass sie ernsthaft davon Notiz nehmen würde. Sie kann jedoch auch jederzeit das Land verlassen, irgendwo hingehen, wo sie ganz selbstverständlich alle Rechte in Anspruch nehmen kann. Sensibilität scheint nur in Bezug auf die eigene Person angezeigt, dann jedoch gleich in übersteigerten Maßen.

Avas Angst vor Zurückweisung, dem immerwährenden Gefühl nicht zu genügen, folgt eine Distanziertheit, die man auch als Leser spürt. Es fällt nicht leicht, Sympathie mit ihr zu empfinden und sich ihr zu nähern. Als Figur kann sie so überzeugen, ich hätte mir jedoch eine größere emotionale Eingebundenheit gewünscht.

Eine pointierte und scharfe Analyse einer Generation, deren globale Vernetzung nicht zu mehr Nähe, sondern zum genauen Gegenteil führt und deren Leben nur dann stattgefunden hat, wenn es auch mit schönen Bildchen dokumentiert und von möglichst vielen geliked wurde. ( )
  miss.mesmerized | Mar 23, 2021 |
When you leave Ireland aged 22 to spend your parents' money, it's called a gap year. When Ava leaves Ireland aged 22 to make her own money, she's not sure what to call it, but it involves:
- a badly-paid job in Hong Kong, teaching English grammar to rich children;
- Julian, who likes to spend money on Ava and lets her move into his guest room;
- Edith, who Ava meets while Julian is out of town and actually listens to her when she talks;
- money, love, cynicism, unspoken feelings and unlikely connections.
Exciting times ensue.
  British-Section | Mar 19, 2021 |
Read in 2021, Hong Kong, relationships, LGBT, Ireland, banker, TEFL ( )
  jlid | Jan 27, 2021 |
RIYL [a:Sally Rooney|15860970|Sally Rooney|https://images.gr-assets.com/authors/1534007127p2/15860970.jpg], millennial fiction, white people teaching English in Asia, unreliable/unlikable narrators, socialist praxis, bisexual love triangles ( )
  sjanke | Dec 9, 2020 |
Mostrando 1-5 de 14 (seguinte | mostrar todas)
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Epígrafe
Dedicatória
Primeiras palavras
Citações
Últimas palavras
Aviso de desambiguação
Editores da Publicação
Autores Resenhistas (normalmente na contracapa do livro)
Idioma original
CDD/MDS canônico

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Descrição do livro
Resumo em haiku

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